In ChatGPT gefunden werden: Anleitung für KMU.
Immer mehr Kunden fragen nicht mehr Google, sondern ChatGPT: «Welcher Elektriker in Solothurn ist gut?» So sorgen Sie dafür, dass Ihr Betrieb in der Antwort vorkommt.
Kurz gesagt
KI-Assistenten wie ChatGPT, Perplexity und Claude empfehlen Betriebe, deren Website sie lesen dürfen und leicht verstehen, und über die andere Quellen Gutes schreiben. Die wichtigsten Schritte: KI-Crawler in der robots.txt zulassen, oben auf jeder Seite eine klare Kurzantwort, strukturierte Daten (Schema.org), eine llms.txt, ein vollständiges Google-Profil mit Bewertungen und Einträge in Verzeichnissen mit identischen Kontaktdaten.
Wie KI-Assistenten Betriebe auswählen
Wenn jemand ChatGPT nach einem Handwerker oder einer Webagentur in seiner Region fragt, durchsucht der Assistent das Web, liest einige Seiten und fasst zusammen. Empfohlen wird, wer in mehreren Quellen auftaucht, konkrete Angaben macht (Ort, Leistung, Preis) und gute Bewertungen hat. Eine schöne Website allein reicht nicht. Sie muss für Maschinen genauso klar sein wie für Menschen.
1. KI-Crawler zulassen
Prüfen Sie Ihre robots.txt. Die Crawler heissen unter anderem OAI-SearchBot und GPTBot (OpenAI), ClaudeBot und Claude-SearchBot (Anthropic), PerplexityBot und Google-Extended. Werden sie blockiert, etwa durch eine Sicherheitseinstellung beim Hosting, kann Ihre Seite in KI-Antworten nicht zitiert werden.
2. Oben auf jeder Seite eine klare Kurzantwort
Schreiben Sie in drei bis vier Sätzen, wer Sie sind, was Sie anbieten, wo und zu welchem Preis. KI-Assistenten übernehmen genau solche Absätze. Werbesprache wie «Ihr kompetenter Partner für alle Fälle» hilft nicht. Konkret ist besser: «Sanitärbetrieb in Grenchen, Boilerersatz ab CHF 2’800, Notdienst 24/7».
3. Strukturierte Daten (Schema.org)
Mit Schema.org-Daten im Quelltext beschreiben Sie Ihren Betrieb maschinenlesbar: Name, Adresse, Telefon, Einsatzgebiet, Leistungen, Preise und häufige Fragen. Das ist unsichtbar für Besucher, aber eine verlässliche Quelle für Google und KI-Systeme.
4. Eine llms.txt-Datei
Die llms.txt ist eine kurze Zusammenfassung Ihres Betriebs für KI-Systeme, abgelegt unter ihre-firma.ch/llms.txt. Sie ist schnell erstellt und schadet nie. Unsere eigene finden Sie unter belegudigital.ch/llms.txt.
5. Häufige Fragen direkt beantworten
Sammeln Sie die Fragen, die Kunden am Telefon stellen, und beantworten Sie sie auf der Website: Was kostet es? Wie lange dauert es? Kommen Sie auch nach Biberist? Diese Fragen stellen Kunden auch der KI, und sie sucht nach Seiten mit passenden Antworten.
6. Google-Profil und Bewertungen
KI-Assistenten greifen für lokale Empfehlungen oft auf Kartendienste und Bewertungen zurück. Ein vollständiges Google-Unternehmensprofil mit regelmässigen, echten Bewertungen ist deshalb doppelt wichtig: für Google Maps und für ChatGPT.
7. Erwähnungen auf anderen Seiten
Was andere über Sie schreiben, zählt mehr als Ihre eigene Werbung. Einträge bei local.ch und search.ch, beim Gewerbeverein, bei Branchenverbänden, Partnerfirmen oder ein Artikel in der Lokalzeitung erhöhen die Chance auf eine Empfehlung. Achten Sie darauf, dass Name, Adresse und Telefonnummer überall gleich geschrieben sind.
So testen Sie es selbst
Fragen Sie ChatGPT, Perplexity und Claude: «Welche [Ihre Branche] in [Ihr Ort] können Sie empfehlen?» Notieren Sie, wer genannt wird und welche Quellen verlinkt sind. Wiederholen Sie den Test alle paar Wochen. Die verlinkten Quellen zeigen Ihnen, wo Sie selbst noch fehlen.
Alle Websites von BELEGU DIGITAL sind ab dem ersten Paket für KI-Suchen vorbereitet: Crawler-Zugang, Kurzantworten, Schema und llms.txt sind immer dabei. Mehr unter Preise.