Website für Handwerker: 9 Punkte, die Anfragen bringen.
Ihre Website hat eine einzige Aufgabe: aus Besuchern Anfragen machen. Diese Checkliste zeigt, worauf es ankommt, sortiert nach Wirkung.
Kurz gesagt
Eine Handwerker-Website bringt Anfragen, wenn sie auf dem Handy schnell lädt, Telefonnummer und WhatsApp immer sichtbar zeigt, jede Leistung auf einer eigenen Seite erklärt, echte Projektbilder und Bewertungen zeigt und ein kurzes Offertformular hat. Dazu gehören ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil und klare Angaben zum Einsatzgebiet.
1. Telefonnummer und WhatsApp immer sichtbar
Die meisten Ihrer Kunden suchen auf dem Handy, oft mit einem konkreten Problem: Heizung kalt, Wasserschaden, Offerte für das Bad. Wer dann die Nummer suchen muss, ruft den Nächsten an. Die Nummer gehört in den Kopfbereich, und auf dem Handy in eine Leiste, die beim Scrollen mitkommt. WhatsApp senkt die Hemmschwelle zusätzlich, weil Kunden ein Foto schicken können.
2. Ladezeit unter 2 Sekunden auf dem Handy
Langsame Seiten verlieren Besucher, bevor sie etwas gesehen haben. Grosse, nicht komprimierte Bilder und überladene Baukasten-Vorlagen sind die häufigsten Bremsen. Prüfen Sie Ihre Seite kostenlos mit unserer Website-Analyse: Ab 90 Punkten ist die Ladezeit gut.
3. Eine eigene Seite pro Leistung
«Sanitär, Heizung, Lüftung» auf einer Seite reicht Google nicht. Wer «Boilerersatz Grenchen» sucht, soll auf einer Seite landen, die genau das erklärt: was Sie machen, wie es abläuft, was es ungefähr kostet und wo Sie tätig sind. Jede Leistungsseite ist ein eigener Eingang zu Ihrem Betrieb.
4. Einsatzgebiet klar nennen
Nennen Sie die Orte, in denen Sie arbeiten, ausgeschrieben im Text: zum Beispiel Solothurn, Grenchen, Zuchwil, Biberist. Das hilft Kunden, sofort zu sehen, ob Sie in Frage kommen, und Google, Sie lokal einzuordnen.
5. Echte Projektbilder statt Stockfotos
Ein Foto vom fertigen Bad in Wiedlisbach überzeugt mehr als jedes Bild aus einer Bilddatenbank. Vorher-Nachher-Bilder sind besonders stark. Ein Handyfoto bei gutem Licht genügt, wir optimieren es für schnelle Ladezeiten.
6. Bewertungen sichtbar machen
Bewertungen sind für neue Kunden der wichtigste Vertrauensbeweis, und auch KI-Assistenten wie ChatGPT stützen Empfehlungen stark darauf. Bitten Sie nach jedem abgeschlossenen Auftrag um eine Google-Bewertung, am einfachsten mit einem Link oder einer QR-Karte, die Sie dem Kunden direkt geben.
7. Ein kurzes Offertformular mit Foto-Upload
Fünf Felder reichen: Name, Telefon, Ort, Anliegen, Foto. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Anfragen. Mit dem Foto sehen Sie oft schon vor dem Rückruf, worum es geht, und sparen sich eine Besichtigung.
8. Google-Unternehmensprofil gepflegt
Für Suchen wie «Elektriker in der Nähe» zeigt Google zuerst die Karte mit drei Betrieben. Wer dort erscheinen will, braucht ein vollständiges Profil: richtige Kategorie, Leistungen, Öffnungszeiten, Fotos und regelmässig neue Bewertungen. Name, Adresse und Telefonnummer müssen genau gleich wie auf der Website lauten.
9. Klare Antworten für KI-Suchen
Immer mehr Menschen fragen ChatGPT oder Perplexity nach einem Handwerker. Diese Systeme zitieren Seiten, die Fragen direkt und konkret beantworten: Wer sind Sie, was machen Sie, wo, zu welchem Preis? Ein kurzer Abschnitt «Kurz gesagt» oben auf der Seite und strukturierte Daten helfen dabei. Mehr dazu im Ratgeber In ChatGPT gefunden werden.
Checkliste zum Abhaken
- Nummer und WhatsApp auf dem Handy immer sichtbar
- Ladezeit auf dem Handy unter 2 Sekunden
- Eine Seite pro Hauptleistung
- Einsatzgebiet mit Ortsnamen
- Eigene Projektbilder
- Google-Bewertungen auf der Seite und im Profil
- Offertformular mit maximal 5 Feldern und Foto-Upload
- Google-Unternehmensprofil vollständig
- Kurze Antwort-Abschnitte für KI-Suchen
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